Kalender 2016

BELTRACCHI - Auf den Spuren des berühmten Kunstfälschers

Sonntag, 07.02.2016, 11.00 Uhr

Abraham-Gumbel-Saal, Heilbronner Bankhaus

Eintritt frei

Gefördert von der Stadt Heilbronn

 

Im Mittelpunkt dieser Matinee mit dem renommierten Acelga Quintett (www.acelgaquintett.com) steht eine Uraufführung von Johannes Moog über das Leben und Wirken des berühmten Kunstfälschers W. Beltracchi. Die Musiker spielen außerdem Werke von Giya Kancheli, Alexander Müllenbach, György Ligeti und Elliott Carter.

Seit seiner Gründung hat sich das Acelga Quintett als eines der führenden Bläserquintette seiner Generation etabliert. Nach Auszeichnungen durch den Deutschen Musikrat und den Internationalen Musikwettbewerb der ARD gastiert das Ensemble regelmäßig bei renommierten Konzertreihen und Musikfestivals in ganz    Deutschland.

 

 

 

 

AUGENBLICKE (Instants limites)

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 22.04.2016, 19.30 Uhr

Ritterstiftskirche Bad Wimpfen

Eintritt frei

 

Samstag, 23.04.2016, 18.00 Uhr

Kilianskirche Heilbronn (Stunde der Kirchenmusik)

Eintritt frei

Gefördert von der Stadt Heilbronn

 

Sonntag, 24.04.2016, 17.00 Uhr

Johanniskirche Brackenheim

Eintritt frei

 

Ausführende: Vokalensemble alto e basso, Michael Böttcher (Leitung), Carl von Houwald (Fagott)

 

Ein Schreibatelier als Resozialisierungsprojekt für Strafgefangene in der ehemaligen Zisterzienserabtei Clairvaux inspirierte den Komponisten Philippe Hersant 2012 zu seinem Chorzyklus „Instants limites“ auf Texte von Langzeithäftlingen.

 

Unter der Leitung von Michael Böttcher musizieren der Chor alto e basso und Carl von Houwald, Fagott, Werke von Philippe Hersant, Francis Poulenc, Gustav Mahler, Johannes Brahms und Max Reger.

 

 

 

Als künstlerischer Leiter des Heinrich-Schütz-Chors Heilbronn, des Kammerchors alto e basso, der Jungen Orchesterakademie Heilbronn-Franken, als Dozent an der Musikhochschule Frankfurt und an der Universität Ulm, als Leiter der Musikschule Weinsberg wie auch als Komponist gibt Michael Böttcher dem südwestdeutschen Musikleben seit drei Jahrzehnten zentrale Impulse.

 

Nach dem Studium bei A. Holder, Würzburg, und D. Petersen, Frankfurt/M. und Meisterkursen bei P. Gallois und E. Brunner war Carl von Houwald zunächst Solofagottist beim Orchester der Landesbühnen Sachsen. Der gefragte Kammermusiker spielt regelmäßig beim Gewandhausorchester Leipzig, Nationaltheater Mannheim, Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, WKO Heilbronn und hat seit 2013 einen Lehrauftrag an der Musikschule Neckarsulm.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Förderpreis für Neue Musik 2016 - Preisverleihung und Konzert

 

Donnerstag, 16.06.2016, 19.00 Uhr

Städtische Musikschule Heilbronn, Orchestersaal

Eintritt frei

Gefördert von der Stadt Heilbronn

 

Teilnahmebedingungen sind unter der Rubrik „Förderpreis“ abrufbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Junge Orchesterakademie Heilbronn-Franken (JOA) und Saxophonquartett clair-obscur

Mittwoch, 14.09.2016, 19.30 Uhr

Saline Offenau

 

Montag, 26.09.2016, 19.30 Uhr

Kreissparkasse Heilbronn

 

 

 

 

 

 

Die JOA unter der Leitung von Michael Böttcher und das Saxophonquartett clair-obscur präsentieren das Concerto for Saxophone Quartet and Orchestra von Mark Laycock (URAUFFÜHRUNG). Die JOA spielt außerdem Werke von John Adams und Alexander Glasunow.

 

Seit 1992 gibt die JOA begabten jungen Musikern der Region Heilbronn die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit Profis bedeutende Werke der Orchesterliteratur zu erarbeiten und aufzuführen, darunter zahlreiche zeitgenössische Kompositionen. Dafür wurde ihr 2005 der „Förderpreis für Neue Musik“ verliehen.

 

 

 

 

 

 

Als Mentor stand ihnen vor 15 Jahren F. Weigle an der HfM Hanns Eisler zur Seite – inzwischen  gastieren die Mitglieder von clair-obscur in so bedeutenden Spielstätten wie der Philharmonie Berlin, der Carnegie Hall New York und beim Luzern Festival und demonstrieren mit zahlreichen Einspielungen ausdrucksstarkes Spiel auf höchstem Niveau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HörMal – musikalische Mittagspause

Ein Novum in Heilbronn ist die Serie der halbstündigen Mittagskonzerte in der Volksbank Heilbronn, initiiert vom Förderkreis für Neue Musik Heilbronn.

Freuen Sie sich auf drei spannende Programme mit hochbegabten jungen Künstlern. Der Eintritt ist frei.

Gefördert von der Stadt Heilbronn.

 

HörMal 1

Donnerstag, 15.09.2016, 12.30 Uhr

Volksbank Heilbronn, Kundenhalle

Eintritt frei

 

Friederike Friedmann (Blockflöten) spielt Werke von Frans Geysen, Karel van Steenhoven, Makoto Shinohara ud Louis Andriessen.

 

Die 26-jährige Heilbronnerin gewann mehrere Bundespreise bei „Jugend musiziert“, erhielt 2009 den Förderpreis für Neue Musik und 2012 ein Stipendium von Yehudi Menuhin Live Music Now Oberrhein e.V.“. Friederike Friedmann studierte bei Karel van Steenhoven, Karlsruhe. Solo-Auftritte beim BRQ Vantaa Festival, Finnland, in der Kunsthalle Karlsruhe und in der ARD.

 

 

 

 

 

 

HörMal 2

Donnerstag, 22.09.2016, 12.30 Uhr

Volksbank Heilbronn, Kundenhalle

Eintritt frei

 

Benedikt Büscher (Kontrabass) spielt Werke von Hans Werner Henze, Teppo Hauta-Aho und Moritz Eggert.

 

Der 24-jährige ehemalige Münchner Domsingknabe studierte bei M. Weber und D. Marc in München und Nürnberg und absolvierte mehrfach Meisterkurse. Er ist Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie und des Ensembles Basspartout und musiziert seit 2015 beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn.

 

 

 

 

 

 

HörMal 3

Donnerstag, 29.09.2016, 12.30 Uhr

Volksbank Heilbronn, Kundenhalle

Eintritt frei

 

Theresa-Sophie Reustle spielt Werke von Esa-Pekka Salonen und Bruno Maderna.

 

Die 21-jährige ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, des Tonkünstlerwett­bewerbs BW, des Alois-Kottmann-Wettbewerbs und der Mozart­gesell­schaft Stuttgart. Sie studiert bei Heime Müller, Lübeck. Theresa Reustle war 2011-2014 Stimmführerin und Konzertmeisterin des Bundesjugendorchesters unter der Leitung von Sir Simon Rattle u.a. und wurde 2015 in das European Union Youth Orchestra aufgenommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PORTRAITKONZERT: Dieter Mack, seine Lehrer und Schüler

 

Sonntag, 06.11.2016, 11.00 Uhr

Städtische Musikschule Neckarsulm, Josef-Lindemann-Saal

Eintritt frei

 

Das Duo Op. 19, Corinna Döring (Flöte) und Tayuko Nakao-Seibert (Klavier), spielt Werke von Dieter Mack, Brian Ferneyhough, Benjamin Scheuer, Peter Förtig und Yo Nishio.

 

14.30 Uhr: Workshop mit dem Duo Op. 19 für Schüler

Anfragen über das Webseitenformular (Kontakt)

 

 

 

 

Im Mittelpunkt des moderierten Programms  steht der Komponist Dieter Mack (* 1954 Speyer), umrahmt von zweien seiner Lehrer und Schülern. Dabei bilden seine beiden Werke „Kebyar“ (1980) und „Kebyar baru“ (2012), letzteres entstanden für das Duo op. 19, einen zeitlichen Rahmen, der sich vom Beginn seiner kompositorischen Karriere bis hin zur Tonsprache seiner aktuellen Werke erstreckt. Mit Kompositionen von Brian Ferneyhough und Peter Förtig, Yo Nishio und Benjamin Scheuer eröffnen Corinna Döring und Tayuko Nakao-Seibert einen Einblick in den spannungsreichen ästhetischen Diskurs dreier Komponisten-Generationen.

 

Balinesische Gamelan-Musik unterscheidet sich nicht nur durch ihr exotisches Instrumentarium und pentatonische Skalen von abendländischer Musik. Vielmehr setzt sie religiös geprägte Vorstellungen von ihrem Ursprung und Zweck voraus und entwirft in der Verzahnung von kontrastierenden Elementen zu einem harmonischen Ganzen ein Abbild des Kosmos.  Der Komponist und Musikethnologe Dieter Mack (*1954 Speyer) hat im Rahmen mehrerer Forschungsaufenthalte rund neun Jahre auf der Insel Bali gelebt und sich mit ihrer Musikkultur auseinandergesetzt. In seinen Werken überträgt er die integrale Musizierhaltung auf seine eigene Tonsprache.

 

 

 

 

Corinna Döring wurde in Kitzingen geboren. Sie studierte zunächst an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Renate Greiss-Armin und legte danach ihr Solistenexamen an der Musikakademie Basel bei Prof. Felix Renggli mit Auszeichnung ab. Sie war Praktikantin beim SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und spielt derzeit als stellvertretende Soloflötistin am Mainfrankentheater Würzburg. Sie wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Solistisch war sie u.a. mit dem Sinfonieorchester Basel, dem Argovia Philharmonic und den Baden-Badener Philharmonikern zu hören.

 

 

Tayuko Nakao-Seibert wurde in Tokio geboren und wuchs in Japan und Indonesien auf. Sie studierte Klavier an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. James Tocco und Klavierkammermusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Michael Uhde und Prof. Markus Stange. Sie gewann u.a. den 3. Preis beim 3. Internationalen Wiener Pianisten-Wettbewerb und hatte solistische Auftritte mit dem philharmonischen Orchester Budweis und dem philharmonischen Kammerorchester Hamburg. Als Mitglied der Jungen Deutschen Philharmonie war sie an verschiedenen Uraufführungen des Orchesters beteiligt. Derzeit ist sie als Korrepetitorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, an der Hochschule für Musik Karlsruhe und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main tätig.

 

Die beiden Musikerinnen lernten sich während ihrer Studienzeit in Karlsruhe kennen, wo sie an zahlreichen Projekten des Instituts für Neue Musik mitarbeiteten. Als Duo op. 19 erhielten sie 2010 den 3. Preis beim 10. Chieri International Competition for Young Performers in der Kategorie Kammermusik/Duo und treten seither im Rahmen verschiedener Festivals auf.

 

 

 

 

Programm:

Dieter Mack: Kebyar für Flöte und Klavier (1980)

Yo Nishio: Variations on Sakura Sakura (2011)

Dieter Mack: CHEDI, Klavierstück Nr. 5 (2000)

Brian Ferneyhough: Cassandra's Dream Song for Solo Flute (1970)

Benjamin Scheuer: Duett für Flöte und Klavier (2010)

Peter Förtig: Umbra vitae I, drittes Klavierstück (1985/86)

Dieter Mack: Kebyar baru für Flöte (auch Altflöte) und Klavier (2012)

 

Im Jahr 2017 ist die Kategorie „Neue Musik“ für Ensembles ausgeschrieben. Dieser Workshop eignet sich hervorragend zur Vorbereitung der Besetzung Flöte und Klavier.