Kalender 2017

20 Jahre Förderkreis für Neue Musik Heilbronn (1997-2017)


Geförderte Veranstaltungen

10. März 2017, 19.00 Uhr

Kreissparkasse Heilbronn, „Unter der Pyramide“.

„Tête-à-tête / Skulpturen und Musik“ mit dem Boulanger Trio Berlin

Uraufführungen von Charlotte Seither und Ulrich Kreppein

 

Auf Einladung des Förderkreises haben die international gefragten Komponisten Charlotte Seither und Ulrich Alexander Kreppein jeweils eine Kopfskulptur aus dem Bestand der Städtischen Museen Heilbronn als Vorlage und Sujet für ein neues Klaviertrio ausgewählt. Die Kompositionsaufträge des Förderkreises für Neue Musik Heilbronn e.V. werden durch die Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert.

 

Das renommierte Boulanger Trio Berlin mit Birgit Erz (Violine), Ilona Kindt (Violoncello) und Karla Haltenwanger (Klavier) gestaltet diese außergewöhnliche Uraufführung, bei der auch die zugehörigen Werke von Markus Daum (*1959) und Jean Ipoustéguy (1920-2006) ausgestellt sind.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Städtischen Museen Heilbronn, der Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn, der Stadt Heilbronn sowie der Paul und Anna Göbel-Stiftung Heilbronn.  

 

Eintritt frei.

 

Tickets unter: www.ksk-hn.de/veranstaltungen

 

Weitere Aufführungen:

 

25. März 2017  Radialsystem V, Berlin

 

2. April 2017  Resonanzraum St. Pauli, Hamburg

 

 

                 Charlotte Seither                                      Ulrich Alexander Kreppein                            Markus Daum: Jo Osborne (1988)                 Jean Ipoustéguy: Études d'Alessandre

                                                                                                                                                                                                                                                             (1966)        

Als „unwiderstehlich“ bezeichnete DIE WELT eine Aufführung des Boulanger Trios, und Wolfgang Rihm schrieb in einem Brief: „So interpretiert zu werden, ist wohl für jeden Komponisten ein Wunschtraum.“ Das 2006 von Karla Haltenwanger (Klavier), Birgit Erz (Violine) und Ilona Kindt (Violoncello) in Hamburg gegründete Trio ist inzwischen als eines der wenigen Full-time Klaviertrios in Berlin beheimatet. Bereits 2007 gewannen die drei Musikerinnen die 4. Trondheim International Chamber Music Competition in Norwegen; 2008 wurde ihnen der Rauhe Preis für Neue Kammermusik verliehen. Seitdem hat sich das Trio, zu deren Mentoren Niklas Schmidt, Hatto Beyerle, Menahem Pressler und Alfred Brendel zählen, einen ausgezeichneten Ruf in der Kammermusikszene erspielt. Davon zeugen unter anderem regelmäßige Auftritte bei Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem SchleswigHolstein Musik Festival, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, bei den Dialogen im Mozarteum Salzburg und bei Ultraschall in Berlin. Die Boulangers – auch mit Kammermusikpartnern wie Nils Mönkemeyer (Bratsche), Sebastian Manz (Klarinette) und Andrè Schuen (Bariton) – waren zudem in bedeutenden Sälen wie dem Konzerthaus Berlin, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Palais des Beaux-Arts Brüssel, der Wigmore Hall London und der Berliner Philharmonie zu Gast.

 

Neben der Beschäftigung mit dem klassischen und romantischen Repertoire sind die Musikerinnen gefragte Interpretinnen Neuer Musik. Unter anderem arbeiten sie mit Komponisten wie Wolfgang Rihm, Johannes Maria Staud, Friedrich Cerha, Toshio Hosokawa und Matthias Pintscher zusammen. Im Jahr 2012 startete das Ensemble seine eigene Konzertreihe, die Boulangerie, welche regelmäßig in Hamburg und Berlin und seit dieser Saison auch im Musikverein Wien stattfindet. Bei jedem Konzert dieser Serie kombinieren die Musikerinnen klassisches Repertoire mit einem zeitgenössischen Stück, dessen Komponist während des Konzerts anwesend ist und mit den drei Musikerinnen über sein Schaffen spricht.

 

Anfang 2016 erweiterte das Boulanger Trio seine Diskografie um zwei Einspielungen für das Label Avi-music: Im Januar erschien die CD Solitaires mit Werken u.a. von Grieg, Enescu, Boulanger, Schubert und Henze. Eine weitere neue CD mit Kammermusik von Friedrich Cerha erschien im Februar, pünktlich zum 90. Geburtstag des Komponisten. Bei Hänssler Profil erschienen zwei mit je einem Supersonic ausgezeichneten CDs mit Werken von Ludwig van Beethoven bzw. Dmitri Schostakowitsch und Peteris Vasks. Die Aufnahme ebenfalls dort veröffentlichte CD mit Werken von Johannes Brahms, Franz Liszt und Arnold Schönberg erhielt den begehrten Excellentia Award in Luxemburg. Zwei frühere Aufnahmen mit Musik von Robert und Clara Schumann, Camille SaintSaëns, Gabriel Fauré, Wolfgang Rihm und der deutschen Ersteinspielung der Werke von Lili Boulanger wurden beim Label ARS Produktion veröffentlicht. Das Trio benannte sich nach den Schwestern Nadia und Lili Boulanger, die durch ihre außergewöhnlichen Persönlichkeiten und ihren kompromisslosen Einsatz für die Musik den Musikerinnen bis heute eine große Inspirationsquelle sind.

 

 

 

Charlotte Seither (* 1965 in Landau / Pfalz) studierte Komposition, Klavier, Musikwissenschaft und Germanistik in Hannover und Berlin und ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1998 promovierte sie zum Dr. phil. Sie ist Mitglied im GEMA-Aufsichtsrat und im Vorstand des Deutschen Komponistenverbands (DKV). Daneben ist sie eine gefragte Jurorin und Kuratorin in internationalen Gremien. Mit ihren Werken ist sie zu Gast auf internationalen Festivals wie ISCM Weltmusiktage Tongyeong, Gaudeamus Amsterdam, Wien Modern, Biennale Venedig, Warschauer Generationen Festival oder IFWM Seoul. 2009 erhielt sie den Rom-Preis für die Deutsche Akademie Villa Massimo. Als Artist in residence arbeitete auch in der Cité des Arts Paris (1999), im Deutschen Studienzentrum Venedig (1993), in der Akademie Schloss Solitude Stuttgart (1995), in der Villa Aurora Los Angeles (2000) und im ArtLab Johannesburg (2015). Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den 1. Preis im Internationalen Kompositionswettbewerb Prager Frühling (1995), den 1. Preis im Internationalen Kompositionswettbewerb Ciutat de Palma / Spanien (2004) und den Förderpreis des Ernst von Siemens Musikstiftung (2002). Für ihr musikalisches Schaffen wurde Charlotte Seither mit dem Praetorius Musikpreis des Landes Niedersachsen ausgezeichnet (2010). Im August 2013 kam ihr Orchesterstück Language of Leaving bei den BBC Proms in London zur Uraufführung. Charlotte Seither ist Preisträgerin des Deutschen Musikautorenpreises 2014. 

 

 

 

Ulrich Kreppein (Ph.D) wurde 1979 geboren und wuchs in Schorndorf (Baden Württemberg) auf, wo er bereits in jungen Jahren Unterricht in Klavier, Violoncello, Kirchenorgel, sowie in Komposition erhielt. Nach dem Abitur studierte er an der Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf: Komposition bei Manfred Trojahn, Klavier bei Thomas Leander sowie Musikwissenschaft bei Andreas Ballstaedt. Nach weiteren Studien an der Columbia University in New York bei Tristan Murail von 2003-2004, schloss er sein Diplom in Düsseldorf im Januar 2005 ab. 2006 begann er sein Dissertationsstudium an der Harvard University in Boston, USA, das er 2011 mit dem Ph.D in Komposition abschloss. Zu seinen Lehrern in Harvard zählen unter anderen Julian Anderson, Brian Ferneyhough, Chaya Czernowin, Hans Tutschku, Joshua Fineberg und Helmut Lachenmann.

Seit seiner Jugend wurde Ulrich Kreppein mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, wie etwa beim Bundeswettbewerb „Jugend komponiert“ 1998 und 1999, sowie dem Andreas Werckmeisterpreis der Stadt Halberstadt für ein Orchesterwerk. Später erhielt er Preise bei der „Saarbrückener Komponistenwerkstatt“ 2001 und den dritten Preis, sowie den Preis als jüngster Preisträger beim Internationalen „Musica Sacra Wettbewerb“ in Polen 2005. 2008 war er Finalist beim Internationalen Tactus Wettbewerb in Mons, Belgien. Er erhielt Kompositionsaufträge von der ROC-GmbH Berlin, dem Callithumpian Consort in Boston, der Britten Sinfonia in Cambridge und dem SWR Stuttgart unter anderen.

 

Ulrich Kreppein wurde  von 2002 bis 2005 mit einem Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes ausgezeichnet, sowie vom DAAD 2003/04, nahm 2008 an den Sommerkursen von Acanthes teil und ist im Moment ein Presidential Fellow an der Harvard University. 2009 wurde er bei der Orchesterwerkstatt Stuttgart ausgezeichnet und war Finalist beim Internationalen Isang Yun Wettbewerb in Seoul, Süd Korea. Zudem erhielt er ein Stipendium der Akademie Musiktheater Heute der Deutschen Bank Stiftung von 2009 bis 2011. Ulrich Kreppein war Preisträger des Publikums- und des Jurypreises beim Heidelberger Frühling 2011. Er war Stipendiat der Akademie der Künste in Berlin 2011 und wurde für ein sechsmonatiges Aufenthaltsstipendium auf dem Künstlerhof Schreyahn für das Frühjahr 2012 ausgewählt. Ulrich Kreppein ist Preisträger des Förderpreises für junge Komponisten der Ernst von Siemens Musikstiftung 2012. Im Mai desselben Jahres kam auch seine Oper „Die Versuchung des heiligen Antonius“ am Staatstheater Oldenburg zur Uraufführung. 2013 erhielt Ulrich Kreppein den ersten Preis beim Alexander Zemlinsky Wettbewerb der University of Cincinnati.

 

Seine Werke wurden in der Berliner Philharmonie, der Carnegie Hall in New York, sowie in Moskau, Düsseldorf, München, Seoul, London und Boston aufgeführt und beinhalten Orchesterwerke, Opern und Kammermusik. Ulrich Kreppein unterrichtet an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar.

 

 

18. März 2017, 18.00 Uhr

Kilianskirche Heilbronn

„Stimmen der Nacht“ nach Joseph von Eichendorff

Uraufführung von Jochen Neurath mit dem Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn und dem Ensemble für Neue Musik Zürich unter der Leitung von Claus Hutschenreuther. Choreographie: Frank Düwel. Eintritt frei.

 

 

Der Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn mit seinem Gründer Dr. Wolfgang Forschner (linke Seite) und dem jetzigen Leiter Claus Hutschenreuther.

Der Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn wurde 1993 von Dr. Hermann Forschner gegründet, um neben den drei Stufenchören des Gymnasiums mit jeweils 120 Schülern eine anspruchsvollere Chorarbeit in einem kleineren Kreis anzubieten. Schnell entwickelte sich der Kammerchor mit 40 Sängerinnen und Sängern und Schwerpunkt auf vierstimmiger A-capella-Literatur aller Epochen zu einem etablierten Ensemble der Region Heilbronn-Franken. Seit 2010 arbeitet Claus Hutschenreuther als Chorleiter und Stimmbildner mit und übernimmt 2012 den Chor.

 

Ein umfangreiches Engagement außerhalb der Heimatregion trägt zum Erfahrungsschatz und der künstlerischen Entwicklung bei. So tritt der Chor zu den „Begegnungskonzerten der Schulmusik zum Tag der Deutschen Einheit“ (2000, 2002 und 2005) auf und bei Wettbewerben an (1. Preise: Tübingen 2001; Müllheim 2006; 2. Preise: Tübingen 1995, 1997, 2001; 3. Preis Ulm 2013). In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis für Neue Musik Heilbronn e.V. werden mehrere Chorwerke zur Uraufführung gebracht (2011, 2014). Mit einer ersten Konzertreise in die Schweiz 2014 betritt der Chor erstmalig im europäischen Ausland die Bühne.

 

Claus Hutschenreuther wuchs im thüringischen Stadtroda auf und erhielt Akkordeon- und Chorunterricht in der Musikschule, bevor er das Abitur in den Musikspezialklassen des Gymnasium Rutheneum Gera abschloss.Er studierte in Halle/Saale und Weimar Schulmusik, Konzertakkordeon (Lutz Stark, Claudia Buder, Ivan Koval) sowie Stimmbildung und an der Universität Jena Geographie. Darüber hinaus besuchte er Kurse und Meisterkurse im Chor- und Orchesterdirigieren (Wolfgang Schäfer, Jürgen Puschbeck, Kiril Stankow) sowie Konzertakkordeon (Hugo Noth, Margit Kern, Mikko Luoma). Er war Assistent mit Dirigierverpflichtung in der Philharmonie Jena, dem Hochschulchor und dem Kammerchor der HfM Weimar und Chorlehrer am Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar. Als Solist, Ensemblespieler und Chorsänger konzertierte Hutschenreuther in der Türkei, Belgien, Frankreich, Ungarn, Rumänien, in der Schweiz und in den USA, bevor er 2009 ans Mönchsee-Gymnasium Heilbronn kam und 2012 den Mönchsee-Kammerchor übernahm.

 

22. Juni 2017, 19.00 Uhr

Städtische Musikschule Heilbronn, Orchestersaal

Förderpreis für Neue Musik 2017 / Konzert der Preisträger

14. September 2017, 12.30 Uhr

Heilbronner Bankhaus

HörMal – Die  musikalische Mittagspause

Mit Simone Müller, Saxophon

 

 

Simone Müller spielt Werke von Christian Lauba, Gordan Tudor und Luciano Berio. Eintritt frei.

 

 

Simone Müller wurde 1989 in Friedrichshafen geboren und begann im Alter von 9 Jahren mit dem Saxophonunterricht. Schon bald erhielt sie Preise bei „Jugend musiziert“, ein Stipendium der Deutsche Stiftung Musikleben sowie den Kulturförderpreis Friedrichshafen. Sie studiert bei Arno Bornkamp in Amsterdam sowie bei Lars Mlekusch in Wien. Als Mitglied des Ebonit Saxophone Quartet konzertiert sie beim Heidelberger Frühling, im Concertgebouw Amsterdam, bei der Mozartgesellschaft Klagenfurt und im Musikverein Wien.

21. September 2017, 12.30 Uhr

Heilbronner Bankhaus

HörMal – Die  musikalische Mittagspause

Mit Clemens Müller, Klavier

 

 

Clemens Müller spielt Werke von John Cage, Marco Stroppa und Jörg Widmann. Eintritt frei.

 

 

Der gebürtige Tübinger Clemens Müller studierte Klavier, Liedgestaltung und Kammermusik bei T. Nedelkovic-Naynov, Trossingen, Thomas Duis, Saarbrücken, sowie Wolfram Rieger, Irwin Gage und Peter Nelson, Berlin. Er ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs, des Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerbs und der Concorsi Internazionali del Val Tidone, Stipendiat der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler, der Kunststiftung BW, des Richard-Wagner-Verbands u.a. Er tritt auf bei den Schwetzinger Festspielen, Donaueschinger Musiktagen, Bayreuther Osterfestival und dem Europäischen Liedforum Berlin, Konzertreisen führen ihn nach Korea und Japan. Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen legt er Einspielungen bei Genuin Classics vor. Clemens Müller unterrichtet Klavier und Liedgestaltung an der Musikhochschule Trossingen.

 

28. September 2017, 12.30 Uhr

Heilbronner Bankhaus

HörMal – Die  musikalische Mittagspause

Mit Louisa Perry, Klarinette

Louisa Perry spielt Werke von Jörg Widmann und Karlheinz Stockhausen.

Eintritt frei.

 

Die 19-jährige Heilbronnerin erhielt seit 2006 Unterricht bei Marion Potyka, später auch bei Julius Kircher an der Städt. Musikschule Heilbronn und wurde 2016 in die Klasse von Thorsten Johanns, MHS Weimar, aufgenommen. Louisa Perry ist zweifache Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert“, sie errang 2015 in Karlsruhe den WESPE-Sonderpreis, den Sparkassenförderpreis sowie Stipendien des Landesmusikrats und der Otto-Rombach-Stiftung.

21. Oktober 2017, 18.00 Uhr

Kilianskirche Heilbronn

CREDO mit Uraufführungen neuer Chorkompositionen

Vokalensemble Heilbronn unter KMD Stefan Skobowsky

 

 

Das Vokalensemble Heilbronn und ein Consort unter der Leitung von Stefan Skobowsky bringen Auftragswerke von Lothar Heinle, Burghard Schloemann u.a. sowie Motetten aus dem Heilbronner Musikschatz zu Gehör. Eintritt frei.

 

 

Das Vokalensemble Heilbronn feierte im im Jahr 2015 sein 50-jähriges Jubiläum. Es wurde 1965 von Hermann Rau gegründet und hat derzeit rund 60 Mitglieder aus Heilbronn und dem ganzen Unterland. Im Repertoire des ambitionierten Kammerchores sind sowohl A cappella-Motetten durch alle Jahrhunderte als auch Oratorien.

 

 

Stefan Skobowsky, 1968 in Freudenstadt geboren, machte erste prägende Musikerfahrungen mit der Christophorus-Kantorei des CJD-Gymnasiums in Altensteig. Mit 11 Jahren erhielt er Klavierunterricht, später Orgel-, und Chorleitungsunterricht. Von 1991-1998 schloss sich an der Musikhochschule Freiburg das Studium der Schul- und Kirchenmusik (Dirigieren bei Prof. Beuerle, Johannes Günther & Prof. Hövelmann, Improvisation bei Prof. M.-G. Schneider & Prof. Lörscher, Orgel bei Prof. Musch und Prof. Szathmáry) an, von 1996-1998 studierte Stefan Skobowsky Jazz und Popularmusik in Trossingen. 1996 erhielt er beim 3. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel in Weimar den „Richard-Münnich-Preis" (1. Preis), 1997 gewann er den 1. Preis beim 6. Internationalen Wettbewerb Junger Kirchenmusiker in Fürth.
 
Bereits während seiner Studienzeit war Stefan Skobowsky von 1993-1998 als Kirchenmusiker an der Auferstehungskirche Freiburg sowie in den Sommern 1991-1995 als Kurkantor auf der Insel Hiddensee tätig. Seit 1999 ist er Bezirkskantor in Nagold. 2001-2002 hatte Stefan Skobowsky einen Lehrauftrag Schulpraktisches Klavierspiel an der Musikhochschule Freiburg, im Oktober 2006 übernahm er dort die Vertretung für Prof. Lörscher im Fach Schulpraktisches Klavierspiel. Seit April 2006 hat er einen Lehrauftrag für Liturgisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg.

 

31. Oktober 2017, 20.00 Uhr

Kilianskirche Heilbronn

500 Jahre Reformation

„Ökumenisches Magnificat“ von Peter Bannister (Uraufführung)

Mit dem Kammerchor Böckingen, Heilbronner Chören und Instrumentalensemble unter Bezirkskantor Thomas J. Astfalk                 Maraile Lichdi, Sopran                                                                       Maria Pizzuto, Alt                                                                               Stephan Storck, Bariton

Bezirkskantor Thomas J. Astfalk

 

Schulzeit mit Abitur und erste Organistenausbildung in Calw beim nachmaligen Landeskirchenmusikdirektor Bernhard Reich. Kirchenmusikstudium in Heidelberg, Berlin-Spandau und zuletzt an der Musikhochschule Detmold mit Abschluss des A-Diploms. Kantor mit Bezirksauftrag im Kirchenbezirk Balingen in Albstadt-Tailfingen 1992-1999. Seit 1999 in Stellenteilung mit Ehefrau Bettina Astfalk-Lehmann Bezirkskantor im Kirchenbezirk Heilbronn mit örtlicher Tätigkeit in HN-Böckingen. 2000 Einführung der Böckinger Neujahrskonzerte, jeweils am 1. Januar eines Jahres in der Böckinger Stadtkirche. 2001 Gründung des Kammerchors Böckingen (zunächst unter anderem Namen) als Projektchor mit ca. 2-3 Programmen pro Jahr. Verschiedene Noteneditionen MDH-Musikverlag Nördlingen und Strube-Verlag, München. Zweiter Vorsitzender des Vereins für Orgeln und Orgelmusik in Bad Wimpfen.

 

Mit dem Kammerchor Böckingen unter der Leitung von Thomas J. Astfalk kamen seit 2001 zur Aufführung:
Motetten von Felix Mendelssohn Bartholdy, Heinrich Schütz (im Frühjahr 2016 auch die A-cappella-Passion nach Matthäus), Christoph Demantius, Johann Hermann Schein, zusammen mit Orgel von Jan Dismas Zelenka, Benjamin Britten, Gustav Holst, Thomas J. Astfalk, zusammen mit weiterem Instrumentarium und Solisten: Te Deum von Charpentier, Oratorio de Noel von Camille Saint-Sa
ëns, Kantaten von Dietrich Buxtehude, Dettinger Te Deum von Georg Friedrich Händel, die Johannespassion von Arvo Pärt, das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart 2015 (in Zusammenarbeit mit den Chören der Christus- und der Wichernkirche), Lobgesang von Thomas J. Astfalk (UA 2009) sowie von Johann Sebastian Bach: etliche Kantaten, das gesamte Weihnachtsoratorium und die Johannespassion mit historischen Instrumenten 2014.

 

 

 

              Peter John Bannister

23. November 2017, 19.00 Uhr

Heilbronner Bankhaus

„Moving Eastwards“/ Fernöstliche Klangmagie

Mit Sabrina Ma, Schlagzeug

Sabrina Ma spielt Werke von Younghi Pagh-Paan, Seyko Itoh, Maki Ishii, Alejandro Viñao, Cong Wei und Dieter Mack. Eintritt frei.

 

Sabrina Ma wurde 1985 in Plymouth/UK geboren und wuchs in Hongkong auf. Sie studierte bei I. Nakamura, B. Wulff, M. Udow und D. Friedman in Ann Arbor/Michigan,  Freiburg und Karlsruhe. Als Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Europa, USA und Hongkong sowie des Deutschen Musikwettbewerbs gastiert sie bei den Fest-spielen Mecklenburg-Vorpommern, Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt, Lucerne Festival Academy, Warschauer Herbst, Klangspuren Schwaz, Bozen Transart Festival, New Vision Arts Festival Hongkong. Sie arbeitet zusammen mit den Dirigenten David Robertson, Vladimir Jurowski, Pablo-Heras Casado und Frank Ollu, mit SWR Vokalensemble, Zeitgenössische Oper Berlin, Bayerische Kammerphilharmonie, Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain, Vogler Quartett, Sasha Waltz Compagnie u.v.a.