Kalender 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29. März 2019, 19.30 Uhr, Wartbergkirche Heilbronn

BEYOND TIME

Saxofonquartett clair-obscur präsentiert Werke von Enjott Schneider, Ben Foskett, Erkki-Sven Tüür, Gerhard Stäbler (UA), Steffen Schleiermacher.

In Zusammenarbeit mit der evangelischen Nikolaikirchengemein-de, Eintritt frei.

© Boris Streubel

Seit der Renaissance bezeichnet der Begriff clair-obscur in der Kunst den Einsatz extremer Hell-Dunkel-Kontraste. Ziel dieser Technik ist die dramatische Steigerung des Ausdrucks. Seit der Gründung des Quartetts vor 15 Jahren ist größtmöglicher Ausdruck das Ziel der vier Saxophonisten von clair-obscur.

 

Im Kammermusikstudium an der HfM Hanns Eisler lernten sie bei ihrem Mentor Friedemann Weigle vom Artemis Quartett alle Feinheiten der Kammermusik, sozusagen das Handwerk, um die musikalischen Dimensionen ihrer Besetzung in allen Extremen auszuschöpfen.  

 

Das Repertoire von clair-obscur ist scheinbar unerschöpflich. Es gibt nichts, was die vier Musiker über die Originalliteratur hinaus nicht ausprobieren. In teils wagemutigen Bearbeitungen spielen sie Klaviermusik und Streichquartette, lassen die verschiedenen Klangfarben eines Symphonieorchesters auf ihren Saxophonen lebendig werden.

www.clair-obscur.de

 

 

 

 

 

 

20. Mai 2019, 19.30 Uhr, Kilianskirche Heilbronn

 

ERNST HELMUTH FLAMMER zum SIEBZIGSTEN

Vokalensemble Heilbronn unter der Leitung von KMD Stefan Skobowsky, Bezirkskantor Thomas J. Astfalk / Orgel, Simone Ehinger / Sopransaxofon, Hannah Bürgy / Harfe, Christiana Mirg-korontsky /Klavier, Stefan Fricke / Moderation.

 

Veranstalter: Städtische Musikschule Heilbronn, Eintritt frei. 

 

© Thomas Janssen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. und 26. Mai 2019, 29. und 30. Juni 2019, 11-12 Uhr und

14-15 Uhr

BUGA-Gelände

IN DEN GÄRTEN 

Der Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn unter der Leitung von Claus Hutschenreuther präsentiert ein neues Werk von Jochen Neurath.

 

 

In Den Gärten

 

Spiel für Chor und Bläser von Jochen Neurath

 

In den Gärten endet die Kindheit und erwacht die Sehnsucht…

 

Ein Spiel um die Liebe beginnt, Neugierde auf den Anderen, Nähe suchen - und Flüchten, Suchen, Finden, Festhalten und, wieder Suchen...

 

Der Garten ist ein Ort zwischen wilder Natur und Zivilisation, in dem sich der Mensch im Spannungsfeld von Vernunft und Sehnsucht begegnet. Mit dem Spiel greifen wir Motive barocker Schäferspiele, aber auch des Irrgartens und der urbanen Landschaft auf.

 

35 Sängerinnen und Sänger spielen dieses Spiel von Erwartung und Enttäuschung unter freiem Himmel. Mit selbstverbundenen Augen führen sie uns diese Lust an Finden und Suchen und Überraschung vor. Wie im Traum erscheinen und verschwinden die Wesen in angenehmer Flüchtigkeit und hinterlassen uns ihre Klänge und Geschichten, die wir mit einem Lächeln als unsere eigenen erkennen.

 

Jochen Neurath schreibt dazu eine heutige Musik voller Anspielungen und Verspieltheiten, leicht und doch bedeutungsvoll. Eine Bläser-Gruppe greift mit ihren Klängen in das Spiel des Chores ein, und führt wie ein verschmitzter Amor mit seinen Pfeilen die Menschen in die Irre.

 

Frank Düwel setzt dieses Spiel mit einfachsten theatralen Mitteln, doch heiter, klar und voller Spannung in Szene, und lässt unser aller Suche nach Nähe spielerisch im Grün der Gärten enstehen.

 

Claus Hutschenreuther ermöglicht als Dirigent mit dem Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn ein Singen in Bewegung, sodass in Genauigkeit und Leichtigkeit Neues Musiktheater entsteht.

 

Die Aufführung dauert etwa 20 Minuten, sie ist eigens für die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn konzipiert, und wird dort mehrfach an verschiedenen Orten der offenen Gartenlandschaft gespielt. Das Publikum ist eingeladen, sich frei um die Spielflächen zu bewegen.

 

Mitwirkende:                      

Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn

Bläser-Gruppe des Marion-Dönhoff-Gymnasiums Mölln

 

Musik:  Jochen Neurath, Leitung: Claus Hutschenreuther, Szenario und Regie: Frank Düwel, Einstudierung Bläser: Desirée Buxel-Krohn,  

Produktion:  Mönchsee-Gymnasium Heilbronn mit der Bundesgartenschau Heilbronn 2019

In Kooperation mit:  Stiftung Herzogtum Lauenburg, Kultursommer am Kanal, Hochschule für Musik und Theater Hamburg,                                            Warburg-Haus Hamburg, Marion Dönhoff-Gymnasium Mölln. Ausführende Produktion:   norden-theaterproduktion

                                       

Ermöglicht durch:   Förderverein des Mönchsee-Gymnasiums e.V., Stadt Heilbronn, Kultusministerium BW, Kreissparkasse Heilbronn,                     Förderkreis für Neue Musik Heilbronn e.V., Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg

                                                          

                                   

Der Kammerchor des Mönchsee-Gymnasiums Heilbronn wurde 1993 von Dr. Hermann Forschner gegründet, um neben den drei großen Stufenchören des Gymnasiums eine anspruchsvollere Chorarbeit im kleinen Kreis anzubieten. Schnell entwickelte sich der Kammerchor mit 40 Sängerinnen und Sängern zu einem etablierten Ensemble der Region Heilbronn-Franken, das regelmäßig für Institutionen wie die Europäische Gesellschaft DIAPHANIA e.V., die Kreissparkasse Heilbronn oder das Kultusministerium Baden-Württemberg singt. 2012 übernahm Claus Hutschenreuther die Leitung.

Jedes Jahr veranstaltet der Chor eigenständige Konzerte, nimmt an überregionalen Chortreffen und Konzerten wie den Begegnungskonzerten zum Tag der deutschen Einheit (2000, 2002, 2005) teil und tritt zu Chorwettbewerben an (1. Preise Tübingen 2001, Mühlheim 2006; 2. Preise Tübingen 1995, 1997, 2001; 3. Preis Ulm 2013). Nach einer ersten Konzertreise in die Schweiz 2014 erfolgte im März 2017 erneut eine Konzertreise in die Schweiz und in Deutschland an der Seite des „ensemble für neue musik zürich“ mit der Uraufführung der Eichendorff-Symphonie „Stimmen der Nacht“ von Jochen Neurath, szenische Einrichtung: Frank Düwel.

Den musikalischen Schwerpunkt des Chores bilden vierstimmige a-cappella-Literatur aller Epochen sowie chorsinfonische Werke wie „Mass of the children“ von John Rutter (2011) oder das „Weihnachtsoratorium“ von Camille Saint-Saëns (2014). In Zusammenarbeit mit dem Förderkreis für Neue Musik Heilbronn e.V. wurden Chorwerke für den Kammerchor geschrieben und zur Uraufführungen gebracht. Philipp Vandré: „Über dem Fluss scheint der Mond“ (2011) für achtstimmigen Chor a cappella und Jochen Neurath: „Gefrorene Träume“ (2014) in Kooperation mit dem Vokalensemble der Kilianskirche Heilbronn, Ltg. Stefan Skobowsky,  szenische Einrichtung von Frank Düwel.

Der Kammerchor ist Ausbildungsensemble der besten schuleigenen Chormentoren, die nach ihrer Chor­mentorenausbildung mit Registerproben, Gesamtproben und der dirigentischen Leitung von Konzertteilen betraut werden.

 

Claus Hutschenreuther wuchs im thüringischen Stadtroda auf und erhielt Akkordeon- und Chorunterricht, bevor er das Abitur in den Musikspezialklassen des Gymnasium Rutheneum Gera abschloss. In Halle/Saale, Weimar und Jena studierte er Schulmusik, Konzertakkordeon, Stimmbildung und Geographie. Er arbeitete für die Philharmonie Jena, sowie als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Franz Liszt Weimar. Nach mehreren Konzertreisen in verschiedene europäische Länder und die USA kam Hutschenreuther 2009 ans MSG und übernahm 2012 den Mönchsee-Kammerchor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. Juni 2019, 15 Uhr, Blumenhalle auf der BUGA

fremdGEHEN

Carin Levine / Flöten und Naoko Kikuchi / Koto präsentieren Werke von Violeta Dinescu (UA), Michio Miyagi, Hikaru Sawai, Johannes Hildebrandt, Henri Algadafe (DE).

 

Carin Levine

Die aus den USA stammende Flötistin zählt zu den renommiertesten Instrumentalistinnen und Pädagoginnen ihres Instruments. Sie studierte zunächst an der University of Cincinnati Flöte bei Jack Wellbaum und Kammermusik bei Peter Kamnitzer, bevor sie ihr Studium bei Aurèle Nicolet an der Musikhochschule Freiburg/Breisgau fortsetzte. Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie regelmäßig bei maßgeblichen internationalen Festivals in Europa, Asien, USA und Südamerika auf. Carin Levine wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, u.a. dem Kranichsteiner Musikpreis für die Interpretation zeitgenössischer Musik. Darüber hinaus ist sie Kulturpreisträgerin 2010 des Landkreis Diepholz (Niedersachsen). Seit 2012 engagiert sie sich als Botschafterin für das Kinderhospiz „Löwenherz“ (Syke, Niedersachsen).

Ihre Suche nach neuen Entwicklungen in der Musik führte zu einer engen Zusammenarbeit mit Komponisten wie Violeta Dinescu, Brian Ferneyhough, Keiko Harada, Toshio Hosokawa, Klaus Huber, Mauricio Kagel, Alvin Lucier, Liza Lim, Younghi Pagh-Paan, Giacinto Scelsi und Dieter Schnebel, die ihr zahlreiche Stücke gewidmet haben. Besonderen Wert legt die Flötistin auf die Kooperation mit jungen KomponistInnen. Auch hier entstanden neue Werke. Carin Levine hat bereits mehr als 900 Werke der neuen Musik ur- und erstaufgeführt.

Carin Levine unterrichtete viele Jahre an den Musikhochschulen in BremenDetmoldHamburg und Lübeck sowie bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik. Zur Zeit gibt sie Meisterkurse sowohl an deutschen Musikhochschulen, der Musikakademie Rheinsberg und der Landesmusikakademie Niedersachsen, als auch weltweit. 2013/14 betreute sie den Studiengang Neue Musik für Querflöte an der Hochschule für Musik und Theater München. 2015/16 leitete sie das Projekt Neue Musik für Studierende an der Hochschule für Musik Weimar.

Sie ist Herausgeberin der Reihe „Zeitgenössische Musik für Flöte“ beim Bärenreiter Verlag, bei dem auch ihre Buch „The Techniques of Flute Playing“ erschienen ist. Die Fortsetzung ihrer Arbeit mit praxisbezogenen Anleitungen für KomponistInnen und InterpretInnen findet sich in einer weiteren Veröffentlichung des Bärenreiter Verlags „The Techniques of Flute Playing Volume 2“ für Piccolo, Alt- und Bassflöten.

Bei Ensemble- und Orchesterwerken hat Carin Levine mit Dirigenten wie u.a. Ernest Bour, Peter Eötvös, Johannes Kalitzke, Christoph Poppen und Lothar Zagrosek zusammen gearbeitet. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CDs dokumentieren ihr umfangreiches Repertoire. Ihre rege Konzerttätigkeit im In-und Ausland führt sie u.a. zum Schleswig-Holstein Musik Festival, II. International Music Festival Phnom Penh, Ansbach Bach Festival, Archipel Festival (Genf), Biennale Venedig, Warschauer Herbst, Musica Viva (München), Wien Modern. Über 40 CDs dokumentieren ihre musikalische Laufbahn. Carin Levine ist künstlerische Leiterin des Landesjugendensembles Neue Musik Niedersachsen.

www.carinlevine.de

 

Naoko Kikuchi, geboren in Sendai, Japan, erlernte in ihrer frühen Kindheit von ihrer Mutter und Großmutter das Kotospielen. Sie nahm Unterricht bei den Meistern Tadao Sawai und Kazue Sawai und trat als Mitglied des Sawai Kazue Koto-Ensemble bei Konzertreisen weltweit auf. Bei nationalen Koto-Wettbewerben gewann sie mehrfach Preise.

2007 erhielt Naoko ein einjähriges Stipendium vom Amt für Kulturelle Angelegenheiten und studierte in Frankfurt/Main an der IEMA (Internationale Ensemble Modern-Akademie) zeitgenössische Ensemblemusik. Daraus ergaben sich zahlreiche Konzertverpflichtungen, die sie zum Bleiben veranlassten. Zu ihrem Repertoire gehören nicht nur klassische und moderne Musik für Koto. Die vielseitige Künstlerin wirkte bzw. wirkt mit u.a. bei „Unterwegs im internationalen Berlin“, einem Projekt der Berliner Philharmoniker, bei der Neuauflage von „Barcelona“ mit Freddie Mercury & Montserrat Caballé, bei der von Gene Coleman komponierten Stummfilmmusik zu „Page of Madness“ oder bei der Uraufführung einer Ballett-Oper der Komponistin Adriana Hölszky der Deutschen Oper am Rhein.

www.naokokikuchi.com

 

 

 

Städtische Musikschule Heilbronn

FÖRDERPREIS FÜR NEUE MUSIK 2019

Preisverleihung und Konzert

Schirmherr: Case Scaglione, 

Chefdirigent Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

 

19. September 2019, 19 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. September 2019, 12.30 Uhr, Heilbronner Bankhaus

HÖRMAL - Die musikalische Mittagspause

Theresa Szorek / Stimme, Performance präsentiert Werke von Georges Aperghis, Cathy Berberian, Carola Bauckholt, Gerhard Stäbler.

Eintritt frei

Bild: Oliver Röckle

 

 

Theresa Szorek wuchs in Leverkusen, Nordrhein-Westfalen, auf und gewann schon in jungem Alter als Sängerin und Pianistin Preise bei Jugend Musiziert. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei der Sängerin und Komponistin Camille van Lunen, die schnell zu ihrem ersten Verbindungspunkt zu zeitgenössischer Musik wurde. 2007 wirkte Szorek als Tom in van Lunens Oratorium Star over Amsterdam - Tom's Tale mit, das in der Engelse Kerk in Amsterdam uraufgeführt wurde.

2012 begann sie ihr Studium an der Musikhochschule Lübeck. Es folgten weitere Uraufführungen von Werken aus der Kompositionsklasse von Dieter Mack und weitere Arbeiten unter der Leitung von Bernd Ruf und Franz Danksagmüller. 2014 war Theresa Szorek Teil des Kyma International Sound Symposium und führte dort u.a. Werke von Carla Scaletti und Cristian Vogel auf.

Als Erasmusstudentin sang sie 2015 in der Klasse von Marcin Wolak an der Akademia Muzyczna in Krakau. Im gleichen Jahr wurde sie in den Chor der Wawelkathedrale aufgenommen.

Seit 2017 studiert sie an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in der Klasse von Angelika Luz im Master Neue Musik Gesang und wirkt als Sopranistin und Dramaturgin in zahlreichen Projekten mit. Wichtige musikalische Impulse sammelte sie in dieser Zeit bei Kammersängerin Sylvia Geszty, Musicalcoach Noelle Turner, den Komponisten Gerhard Stäbler und Bernhard Lang, Barocksängerin Ulrike Hofbauer und Figurenspieler Jiri Adamek. 

2019 führte Szorek mit Angelika Luz, Zografia-Maria Madesi, dem Ensemble Musikfabrik, dem Studio Musikfabrik, dem Kammerchor der Universität zu Köln und Schülerinnen und Schülern des Albertus-Magnus-Gymnasiums Köln im Rahmen des Acht Brücken Festivals Gerhard Stäblers HÖR-FLECKEN auf.

Ab September 2019 ist Theresa Szorek Akademistin beim SWR Vokalensemble. Im Oktober wird sie mit dem Deutschen Kammerchor bei den Donaueschinger Musiktagen zu hören sein.

www.theresa-szorek.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19. September 2019, 12.30 Uhr, Heilbronner Bankhaus

HÖRMAL - Die musikalische Mittagspause

Delia Ramos Rodríguez / Violine präsentiert Werke von Salvatore Sciarrino, Simon Steen-Andersen, Patrick Schäfer. Eintritt frei. 

 

 

 

Delia Ramos Rodríguez erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Violinunterricht und wurde dann vielfach preisgekrönte Schülerin von Álvaro Puyou am Conservatorio Profesional de Musica „Amaniel“ in Madrid, mit dessen Orchester sie mehrere Soloauftritte absolvierte. 2016 schloss die Stipendiatin der BBVA-Stiftung den Bachelor bei Prof. Joaquín Torre am Real Conservatorio Superior Madrid und 2019 ihr Masterstudium bei Prof. Anke Dill an der Hochschule für Darstellende Kunst und Musik Stuttgart ab. Dort bereitet sich die 2015 mit dem Preis der „Internationale[n] Sommerakademie Radolfzell“ ausgezeichnete Geigerin nun auf den Master Neue Musik bei Melise Mellinger vor.

 

Delia Ramos Rodríguez arbeitet mit Dirigenten wie Timothy Brock, José Ramón Encinar, Juanjo Mena, Georg Pehlivanian und Lorenzo Viotti zusammen. Zurzeit ist sie Mitglied der Junge[n] Deutsche Philharmonie und des echtzeitEnsemble, Praktikantin der Württembergische[n] Philharmonie Reutlingen und Stipendiatin der Stiftung Live Music Now. Die junge Geigerin tritt regelmäßig in Konzertsälen und bei Festivals in Spanien, Italien und Deutschland auf, unter anderem mit Urban Camerata, Ensemble Modern Orchestra und dem Stuttgarter Kammerorchester.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. September 2019, 12.30 Uhr, Heilbronner Bankhaus

HÖRMAL - Die musikalische Mittagspause

Thilo Ruck / Gitarre präsentiert Musik von Luciano Berio. Eintritt frei. 

 

Thilo Ruck (*1990) ist eine Hälfte von AAA- - -AAA, Teil der Konstellation Pony Says und Mitglied bei suono mobile. Er übt Zahnbürste, Kugelschreiber und Choreographien ebenso wie Gitarre und Effektgeräte. Der zeitgenössische Interpret ist für ihn mehr als ein Virtuose mit nur instrumentalem Background; so sucht er in seiner Arbeit einen Weg, neue Kompostionen von Anfang an auf Augenhöhe mit Komponisten zu erarbeiten, eigene Projekte zu realisieren, die eigene Klanglichkeit zu erweitern und damit zu improvisieren.

Er gestaltet Uraufführungen unter anderem von Annesley Black, Malte Giesen, Philipp Krebs, Johannes Kreidler, Thomas Nathan Krüger, Uikyung Lee, Simon Løffler, Michael Maierhof, Maximilian Marcoll, Elisabeth Paulus, Elena Rykova, Nico Sauer und tritt auf u.a. bei Blurred Edges, Acht Brücken Köln, Donaueschingen Next Generation, Eclat, Expo Milano, Oper Frankfurt am Main (Helmut Lachenmann: Das Mädchen mit den Schwefelhölzern), Sommer in Stuttgart, Südseite Nachts Stuttgart, SWR attaca, Zeitgenuss Karlsruhe.

Nachdem er seine Studien (Master Neue Musik/Bachelor Gitarre) an der HMDK Stuttgart jeweils mit Auszeichnung abschloss, hat er dort derzeit einen Lehrauf­trag für E-Gitarre inne.

thiloruck.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.10.2019, 15 Uhr, Städtische Museen im Deutschhof

„SCHÖNES LEBEN! DU LIEGST KRANK“

Theaterstück über das Leben und Werk von Friedrich Hölderlin

von Helga Fleig mit akusmatischer Musik von Lothar Heinle (UA).

Theater FF: Thomas Fritsche, Helga Fleig. 

 

Gefördert durch die Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn und die Stadt Heilbronn.

 

Buchungen für Schulaufführungen (9.-11. Klassen) unter:

theater-ffatthomasfritsche.com

 

 

 

Theater FF: Helga Fleig und Thomas Fritsche

 

 

Komponist: Lothar Heinle

Lothar Heinle, geboren 1965 in Heilbronn, intensive Beschäftigung mit elektronischer und zeitgenössischer Musik ab 1984. 1995 - 2003 verantwortlich für Programmredaktion und Festival-Koordination beim Internationalen Pianoforum „…antasten…“ Heilbronn. Während seines Studiums der Musikwissenschaft war Lothar Heinle für die Medienabteilung an der Universität Tübingen im Bereich Veranstaltungstechnik tätig und kuratierte dort auch das wissenschaftliche Filmarchiv. Wichtige Impulse für die eigene kompositorische Arbeit erhielt er u. a. von Ernst Helmuth Flammer, Georg Katzer und Diego Minciacchi.

Lothar Heinle realisierte elektronische Klangkonzepte für Ausstellungen der Vogelmann-Preisträger Roman Signer (2008), Franz Erhard Walther (2011) und Thomas Schütte (2014) in den Städtischen Museen Heilbronn und der Kunsthalle Vogelmann. 2012 entstanden elektronische Raummusiken für den Lichtkünstler Jan van Munster und die Doppelausstellung Wolfgang Ganter / Hans Schüle in der Galerie Rieker Heilbronn. Internationale Aufführungen erfolgten in Schweden (Midvinterfestivalen Pitea 2012), Italien (Italian Composers Forum Milano 2013) und der Ukraine (International Music Festival Karkhiv 2014). 2014 entstand die Klanginstallation „stunde 0 / geh...denken“ zum 70. Jahrestag der Zerstörung Heilbronns für die Ehrenhalle. Von 24. April bis 19. Juni 2016 war die Klanginstallation quasi cinis in der Marienkirche von Frankfurt (Oder) zu hören, begleitend zur Ausstellung „brennend“ des Künstlerbund Heilbronn. Am 4. Dezember 2016 Uraufführung von Homo fugit für Chor und Violoncello durch den Philharmonischen Chor Heilbronn in der Kilianskirche. Seit Januar 2010 ist Lothar Heinle künstlerischer Leiter der >Perspektiven Heilbronn - Konzertreihe für Neue Musik< des Kulturring Heilbronn e.V.