Nachlese ab 2025
01.01.2026, Böckinger Stadtkirche St. Pankratius
Neujahrskonzert mit Gesangssolisten, dem Böckinger Kammerchor, dem erweiterten Ensemble Fred Schuster, dem Trompetenensemble Jörg Günter, Marc Lange (Schlagzeug) und Bettina Astfalk-Lehmann (Orgel) unter der Leitung von Thomas J. Astfalk und dem Böckinger Te Deum (2008) von Thomas J. Astfalk.
Heilbronner Stimme vom 03.01.2026:
18.10.2025, 18.00 Uhr, Kilianskirche Heilbronn
Hilfe! Der Homolu kommt!
Musiktheaterstück über die Freundschaft von Iris ter Schiphorst
nach einer Fabel aus der altorientalischen Sammlung Kalila und Dimna,
Libretto von Helga Utz.
Kompositionsauftrag des Förderkreis für Neue Musik Heilbronn.
Kollaboratives Kooperationsprojekt mit der Evangelischen Singschule Heilbronn und der Musik an der Kilianskirche Heilbronn
Gefördert durch die Stadt Heilbronn, Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn, Förderkreis für Neue Musik Heilbronn, Musik an der Kilianskirche Heilbronn, Förderverein der Evangelischen Singschule u.a.
Mitwirkende:
Judith Wiesebrock, Leitung
Evangelische Singschule Heilbronn, Korrepetition: KMD Stefan Skobowsky, Assistenz: Katharina Linn
Sofiia Safronova (Klarinette), Johannes Schwarz (Kontrafagott), Claus Hutschenreuther (Akkordeon), Chirstoph Kalmbach (Schlagzeug), Nanna Koch (Violine), Shih-Yu Yu-Holz (Violoncello), Mariona Mateu Carles (Kontrabass).
Regie: Hannes Michl, Kunsterzieherin: Brigitte Friebel
Folgende Schulklassen beteiligten sich an den Vorlagen zu den Stop-Motion-Clips:
Klassen 3b, 3c der Gerhart-Hauptmann-Schule
Klassen 4c, 4d der Staufenbergschule
Klasse 4c der Wartbergschule
Nordstadtkids, Südstadtkids Heilbronn
Das Projekt geht auf Heilbronner Kinder und Jugendliche aus Familien mit und ohne Zuwanderungsgeschichte zu und beteiligt sie kollaborativ an der Erarbeitung, Produktion und Uraufführung eines Musiktheaterstücks über eine altorientalische Fabel. Darin machen sehr unterschiedliche Tiere die Erfahrung, dass sie nur als Gemeinschaft der Bedrohung durch einen Bösewicht (Homolu) wirksam begegnen. Zuvor müssen die Fabeltiere jedoch ihre Vorbehalte gegeneinander (Fressfeinde) überwinden. Ihre negativen Erfahrungen wie Angst, Hilflosigkeit, Fremdheit werden durch Aha-Erlebnisse, (Selbst-)Vertrauen, Respekt, Freundschaft und Treue erfolgreich überschrieben. Das Mit- und Füreinander bewahrt sie schließlich vor dem Untergang.
Heilbronner Stimme vom 21.10.2025
02.10.2025 HörMal - die musikalische Mittagspause 3 in Zusammenarbeit mit der BW-Bank Heilbronn
„Schönes Leben! Du liegst krank“, Hölderlin-Zimmertheaterstück von Helga Fleig. Mit Thomas Fritsche als Friedrich Hölderlin. Ausstattung und Umsetzung: Theater FF, Heilbronn; elektronische Musik von Lothar Heinle.
Zu dieser Aufführung kamen u.a. Schüler des Wirtschaftsgymnasiums der Gustav von Schmoller-Schule und des Theodor-Heuss-Gymnasiums.
Das Stück wird ab dem Schuljahr 2026/27 wieder für Oberstufen angeboten, gefördert von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn.
Foto: Peter Giehrl
25.09.2025 HörMal - die musikalische Mittagspause 2 in Zusammenarbeit mit der BW-Bank Heilbronn
Jakob Krupp spielt Nuits: C'est bien la nuit, Le réveil profond (1972) von Giacinto Scelsi und Alisei (1986) von Stefano Scodanibbio für Kontrabass solo.
Den faszinierenden Klängen des Kontrabasses lauschen auch Kinder der Katholischen Kindertagesstätten St. Christophorus und St. Augustinus Heilbronn. Dabei haben sie ganz individuelle Eindrücke und Empfindungen, die sie gerne mitteilen. Danke an Jakob Krupp für das empfindsame Musizieren, das in erwachsenen und kindlichen Ohren noch lange nachklingt.
Foto: Förderkreis
Zehn Jahre HörMal - dank Ihrer Unterstützung!
Wir danken der Stadt Heilbronn, der Baden-Württembergischen Bank Heilbronn und unserem treuen Publikum!
18.09.2025 HörMal - die musikalische Mittagspause 1 in Zusammenarbeit mit der BW-Bank Heilbronn
Prof. Julius Kircher spielt Duft: Blütenstaub, Blühend, Flüchtig (2010) von Kaija A. Saariaho und Drei Schattentänze: Echo-Tanz, (Under) Water Dance, Danse Africaine (2013) von Jörg Widmann für Klarinette solo.
Heilbronner Stimme vom 20.09.2025:
13.05.2025 Förderpreis für Neue Musik, Städtische Musikschule Heilbronn, Orchestersaal. In Kooperation mit der Städtischen
Musikschule. Preisverleihung mit Schirmherr Risto Joost an die Flötistin Valerie Anz. Konzert mit Jugend musiziert-Preisträgern.
© Förderkreis
Heilbronner Stimme vom 15.05.2025
09.04.2025 75+5 Jahre Kriegsende in Heilbronn. Gedenkfeier der Stadt Heilbronn, Harmonie Heilbronn, Wilhelm-Maybach-Saal.
Die Begrüßung durch Oberbürgermeister Harry Mergel, der Vortrag von Prof. Dr. Christhard Schrenk und die
Moderation von Miriam Eberlein wurden umrahmt von dem Videomusikkunstwerk „77“ (2022) von Johannes
Schropp, einer Auftragskomposition des Förderkreis für Neue Musik Heilbronn, sowie der Ciaccona aus der Sonate d-Moll BWV 1004 für Violine solo von Johann Sebastian Bach, gespielt von Nanna
Koch.
Wir danken der Stadt Heilbronn, dem Stadtarchiv Heilbronn, dem Vokalensemble alto e basso unter der Leitung von Prof. Michael Böttcher, der Kilianskirchengemeinde Heilbronn und dem Komponisten Johannes Schropp.
Visuelle Momente aus „77“: © Johannes Schropp
Heilbronner Stimme vom 11.04.2025
Johannes Schropp (*1997) studierte Komposition (bei Luxa M. Schüttler und Jennifer Walshe) und Choreographie & Performance (Bojana Kunst,
Xavier Le Roy, Martina Ruhsam u.a.). Seine Arbeit ist installativ, filmisch, klanglich und performativ; er konstruiert reflexive, immersive Zeiträume (oder: Raumzeiten), die fast meditativ nach
Realitäten suchen, die jenseits dessen verborgen sind, was konkret hörbar, sichtbar, greifbar und artikulierbar ist.
Darüber hinaus komponiert er Musik für Tanz- und Performanceproduktionen, arbeitet als (Bühnen- und Video-) Regisseur für Musiktheater und innovative Konzertformen. Er ist auch als Filmemacher
für darstellende und bildende Künstler:innen und als Dramaturg für Tanzproduktionen tätig (Praktikum 2023 beim Hessischen Staatsballett).
Auftritte, Residenzen und Kooperationen u.a. bei HELLERAU Dresden, Tanzhaus NRW, PACT Zollverein Essen, Radialsystem Berlin, Staatstheater Darmstadt, Tanzfaktur Köln, Frankfurt LAB, Kunstraum34
Stuttgart, FiTZ Stuttgart, LaObra Paris (FR), Tanzplattform Rhein-Main, BAD Festival Bilbao (ES), Simultan Festival Timsoara (RO), Sofia Art Week 4 (BG).
Johannes ist Gründungsmitglied der 2024 ins Leben gerufenen Initiative Dance Nexus, die sich der Förderung der freien Tanzschaffenden in Wiesbaden und Mainz widmet, und Teil des
experimentellen Musikkollektivs art.ist Wiesbaden.
17.01.2025, Stadtbibliothek Heilbronn, Podium
„Illusion und Wirklichkeit. Der Spanische Bürgerkrieg im Spiegel der Musik für zwei Gitarren“.
Mit dem Gitarrenduo „Entre Mundos“ (Moritz Beck, Martin Dressler) und Werken von Helmut Lachenmann (Salut für Caudwell 1977), Hilda Paredes (Cuerdas insurrectas 2024), Johannes Brinkmann ( Kammern der Zeit – Blitz eines Wegs 2024). Einführung: Nanna Koch.
Kooperation mit der Stadtbibliothek Heilbronn
©
Förderkreis (v.l.): Martin Dressler, Moritz Beck
Bis heute treibt der Spanische Bürgerkrieg (1936-1939) mit seinen Implikationen Künstler verschiedenster Sparten um. Zum 40. Todestag des marxistischen
Schriftstellers und Theoretikers Christopher Caudwell, der als Milizionär des Britischen Bataillons am 12. Februar 1937 in der Schlacht am Jarama starb, komponiert Helmut Lachenmann 1977 Salut
für Caudwell und greift darin Caudwells Forderung nach einer Kunst auf, die sich weder ideologischen Doktrinen noch der Weltflucht hingibt, sondern bewusst mit den Widersprüchen der
Wirklichkeit auseinandersetzt (nachzulesen in: Illusion and Reality, 1937). Mit ungewohnten musikalischen Mitteln setzt Lachenmann Caudwells emphatischem Freiheitsbegriff ein klingendes
Denkmal.
Inspiriert von drei minimalistischen Coplas, in denen der republikanische Dichter und Freiheitskämpfer Antonio Machado (1875-1939) die eisige Winterlandschaft
seiner Heimat besingt, malt Johannes Brinkmann mit Kammern der Zeit – Blitz eines Wegs (2024) die vom Dichter verschwiegene innere Welt auf musikalischer Ebene aus.
Mit Cuerdas Insurrectas (2024) [Aufständische Saiten] erinnert die in London lebende Mexikanerin Hilda Paredes an den bis heute nicht eingelösten
Anspruch der spanischen Revolutionärin Dolores Ibárruri (1895-1989), dass alle Frauen im Bewusstsein ihrer Freiheit singen mögen.










